Nachwuchs erhält Einblick in den Leistungswettbewerb
Wie vielfältig die beruflichen Perspektiven im Handwerk sein können, zeigte sich den neuen Auszubildenden bereits bei ihrer Begrüßung. Parallel zur Einführungsveranstaltung fand der Kammerwettbewerb der Zimmerer im AWZ Bau statt. Fünf Gesellinnen und Gesellen aus dem Kammerbezirk Südwestfalen traten dabei gegeneinander an und stellten ihr fachliches Können unter Beweis. Jannik Schneider aus Reichshof, von der Firma Hausbau Langer GmbH in Wenden-Gerlingen, hat das Rennen um den Einzug in den Landeswettbewerb für sich entschieden. Auf den 2. Platz kam Linus Marcel Alte aus Nachrodt-Wiblingwerde, von der
Firma Holzbau Stricker GmbH & Co. KG, Iserlohn. Den 3. Platz belegte Jakob Stimpel aus Herscheid, von der Zimmerei Stefan Kaufmann, Herscheid.
Für die Berufsanfänger war der Wettbewerb zugleich ein Blick in die Zukunft. Der Kammerwettbewerb ist die erste offizielle Wettbewerbsstufe der Deutschen Meisterschaft im Handwerk – German Craft Skills, die früher unter dem Namen „PLW – Profis leisten was“ bekannt war. Die besten Nachwuchskräfte messen sich zunächst auf Ebene der Handwerkskammern und können sich anschließend für die weiteren Wettbewerbsstufen qualifizieren.
„Für unsere neuen Auszubildenden ist es interessant zu sehen, wohin der Weg führen kann“, sagt Schmid. „Eine Ausbildung im Handwerk ist weit mehr als der Einstieg in einen Beruf. Wer Engagement zeigt und sein Handwerk beherrscht, dem stehen viele Türen offen.“
Mit dem neuen Ausbildungsjahr beginnt für die jungen Menschen damit nicht nur ein neuer Lebensabschnitt. Sie werden zugleich zu einem wichtigen Teil des Fachkräftenachwuchses, den die regionale Bauwirtschaft dringend benötigt.
Die überbetrieblichen Ausbildungslehrgänge des AWZ Bau werden mit finanzieller Unterstützung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie – aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages -, das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union durchgeführt.
Text und Foto: AWZ Bau